Kopfschmerzen mit einem Druck und – oder Spannungsgefühl

70% der Deutschen leiden oft unter einem Druck-Spannungskopfschmerz. In vielen Fällen klagen die Patienten bei Ärzten über diese Art von Schmerz, oft verbunden mit einem Schwindelgefühl, dabei klagen häufiger Frauen darüber. Der Spannungskopfschmerz wird in zwei verschiedene Formen unterteilt

– Episodischer Spannungskopfschmerz wird es genannt, wenn sich der Patient über weniger als 180 Schmerztage im Jahr beklagt.
– Bei dem sogenannten Chronischen Spannungskopfschmerz klagt der Patient an mehr als 180 Tagen im Jahr an Kopfschmerzen

Erfahrungsgemäß beginnt der Spannungskopfschmerz morgens und steigert sich im Laufe des Tages. Anfallsartige Schmerzsteigerungen können auch auftreten, teilweise mit Nebenerscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen. Bei normalen, täglichen Routineaktivitäten verschlimmert sich der Spannungskopfschmerz jedoch nicht.

Die Behandlung des Patienten muss individuell angepasst werden, da sich von Patient zu Patient die Kopfschmerzcharakteristika unterscheidet. Therapien müssen persönlich auf den Betroffenen angepasst werden, da sich die Erkrankung oder der Krankheitsverlauf auch während der Behandlung/Therapie verändern kann. Die Therapie- und Behandlungsabstimmung kann also unter Umständen bei dem Patienten sehr zeitaufwendig sein.

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Die medikamentöse Schmerztherapie wird nur ungern eingesetzt, da die Gefahr einer Schmerzmittelabhängigkeit sehr hoch ist. Ergotamin, Kodein und Barbiturale sind nicht gerngesehene Beimischungen.
Folgende Schmerzmittel haben sich bei akuten Spannungskopfschmerzen bislang bewährt: – Aspirin ®
– Paracetamol
– Ibuprofen
Diese Medikamente bekommt man rezeptfrei in der Apotheke.
Wie bei allen, länger andauernden Schmerzen sollte man bei keiner oder nur geringer Besserung schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und die Schmerzmittelbehandlung auf Dauer nicht selbst einstellen.


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